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Berichte

28.06.2026 - Wenig Wind bei der Kieler Woche 2026

Bericht von Johann Quandt

Vom 24.06. bis 28.06. habe ich an der diesjährigen Kieler Woche teilgenommen. In meiner Bootsklasse dem ILCA 6 waren 146 Starter aus 15 Länder am Start. Vorgesehen waren vier Wettkampftage mit elf Wettfahrten, von denen wir aber nur an zwei Tagen segeln konnten. Bereits der erste Tag begann Mangels Wind mit Startverschiebung. Ein Startversuch am späten Nachmittag wurde abgebrochen, da der Wind seine Aktivität ganz eingestellt hatte. Am zweiten Tag hatten wir dann segelbaren Wind. Die Wettfahrtleitung hat auch gleich mit den Rennen begonnen, so dass wir an diesem Tag vier Wettfahrten geschafft haben. Mit den Plätzen 26, 32 und 33 konnte ich mich immer in der ersten Feldhälfte platzieren. Bis auf das dritte Rennen, da hatte ich einen Frühstart und wurde leider disqualifiziert. Umso ärgerlicher, da ich in dieser Wettfahrt als siebenter durchs Ziel gesegelt bin. Allerdings hat es mir gezeigt, dass ich auch vorne mitsegeln kann. Am dritten Wettkampftag ging gar nichts, denn der Tag war sehr heiß und der Wind nicht vorhanden. Mit den Ergebnissen vom zweiten Wettkampftag hatte ich mich für das Goldfleet am Finaltag qualifiziert. Der Finaltag begann gleich wieder mit Startverschiebung, da noch ein Gewitter über die Kieler Bucht durchzog. Danach wurde nur noch eine Wettfahrt durchgeführt, obwohl der Wind weitere Wettfahrten ermöglicht hätte. Der erste Start an diesem Tag wurde nach der Startkreuz abgebrochen. Ärgerlich für mich, da ich zum Zeitpunkt des Abbruches auf Platz zehn lag. Beim zweiten Versuch hatte ich leider einen schlechten Start und dementsprechend war auch die Platzierung. Insgesamt fand ich die diesjährige Kieler Woche ganz gut, auch meine Platzierung in diesem internationalen Teilnehmerfeld. Ich hätte mir zwar mehr segeln gewünscht, aber mit den Windverhältnissen ging das nun mal nicht.

14.06.2026 - Sternberger Doppelerfolg beim 69. Sternberger Städtevergleichskampf in der Ixylonklasse

Der diesjährige Sternberger Städtevergleichskampf in den Bootsklassen Ixylon und im Optimist B wurde wie bereits in den Vorjahren wieder an zwei Terminen ausgetragen. Den Anfang machten die Optimistensegler am 30. und 31. Mai 2026. Wenig Sonne, kühle Temperaturen aber sehr gute Windbedingungen, Windstärke 3-4 und in den Böen auch mal die 5, waren die Rahmenbedingungen für die jüngsten Segler beim diesjährigen Städtevergleichskampf. 43 Opimistensegler aus zwölf Vereinen aus Mecklenburg-Vorpommern waren am Start und kämpften um Sieg und Platz sowie um den Städtepokal. Mit zehn Teilnehmern war der Schweriner Segel-Verein von 1897 am stärksten am Start vertreten. Nach spannenden fünf Wettfahrten, drei am Samstag und zwei am Sonntag, standen die Sieger und Platzierten fest. Mit vier 1. Plätzen und einen 2. Platz gewann Ella Sophia Jarzimski vom Schweriner Segler-Verein von 1897 souverän den diesjährigen Städtevergleichskampf im Opti B, vor Tomke Klemkow vom Schweriner Yachtclub und Tilda Machoy vom Ribnitzer Segelclub. Die Plätze 4 bis 7 ersegelten sich Jette Drephal, SYC, Leopold Nehring, SVEGS, Hauke Kresin, SYC, und Pelle Handke, SSV v. 1897. Die neue Regattagruppe vom Sternberger Seglerverein e.V., trainiert von Ekkehard Graf, war ebenfalls mit vier Seglern am Start. Leonie Bittner belegte Platz 16, Jan Ockert Platz 18, Ben Graf Platz 32 und Ben Ockert Platz 41. Die U 10-Wertung gewann Hauke Kresin vor Pelle Handke und Joshua Schulze. Die Sternberger Jan Ockert, Ben Graf und Ben Ockert belegten in dieser Wertung die Plätze 5, 12 und 16.

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Die Wettfahrten in der Ixylonklasse fanden dann am 13./14. Juni 2026 statt. Wie schon bei den Kindern war es wieder kühl, aber diesmal mit Regen und äußerst sportlichen Windverhältnissen, durchweg Windstärke 4 bis 5 und in den Böen 6 bis 7. Vorgesehen waren wieder fünf Wettfahrten. Am Samstagvormittag konnten zunächst zwei Wettfahrten bei segelbaren Wind durchgeführt werden. Danach gab es eine Zwangspause für die Teilnehmer, da eine Starkwindfront über Sternberg hinweg zog. Die dritte Tageswettfahrt fand dann am späteren Nachmittag statt, da sich in den Wetter Apps ein kleines Zeitfenster mit segelbaren Wind auf tat. Apps sind aber nur Apps und die Realität sieht manchmal anders aus, denn zum Ende der 3. Wettfahrt kam wieder eine Starkwindfront mit Böen bis zu 30 Knoten durch und die Devise hieß plötzlich: „Nur“ ins Ziel kommen ! Von drei Kenterungen mal abgesehen, konnte auch diese Wettfahrt dann ordnungsgemäß beendet werden. Auf Grund des starken Windes am Sonntag konnten keine weiteren Wettfahrten durchgeführt werden, so dass das Zwischenergebnis vom Samstag auch gleichzeitig das Endergebnis ist. Somit endet der Städtevergleichskampf in der Ixylonklasse mit einem Doppelerfolg für den Sternberger Seglerverein. Denn Volker Schoen mit Andre‘ Zachäus aus Plau gewannen mit zwei ersten und einen zweiten Platz die Gesamtwertung vor Erik Schmidt/Matthias Schulz (3., 2., 2.Platz) und den Vorjahressiegern Iven Topp/Jan-Ole Sponholz aus Rostock (1., 4. 7. Platz) . Die Rostocker gehörten zu den gekenterten Booten in der 3. Wettfahrten. Sie konnten aber ihr Boot wieder aufrichten und die Wettfahrt dann noch als siebenter beenden. Der Vorstand bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des diesjährigen Sternberger Städtevergleichskampfes beigetragen haben.

27.05.2026 - Regattabericht von der Young Europeans Sailing in Kiel-Schilksee

Bereits eine Woche nach dem Koop-Trainingslager, die Boote hatten wir gleich in Kiel gelassen, fand vom 23. bis 25. Mai 2026 die Young Europeans Sailing 2026 in Kiel-Schilksee statt. Obwohl wir an allen drei Tagen auf dem Wasser waren, konnten nur an zwei Tagen Wettfahrten gestartet werden. An allen Tagen wehte nur ein schwacher Wind um die vier Knoten, gerade noch segelbar. Aber darüber beschwere ich mich nicht, da ich mit diesen Windbedingungen gut zurechtgekommen bin. Am ersten Tag sind wir erst um 17.00 Uhr rausgesegelt, um eine Wettfahrt zu fahren. Für mich mit Platz sieben ein guter Auftakt. Am nächsten Tag hat der Wind dann drei Wettfahrten ermöglicht. Mit meinen Plätzen 13, 8 und 16 an diesem Tag war ich zufrieden. Am dritten Tag konnte mangels Wind keine Wettfahrt mehr gestartet werden. In der Gesamtwertung habe ich Platz 21 von 87 Startern im ILCA 6 belegt und in der U 19-Wertung Platz 17. Meine bisher beste Platzierung bei einer internationalen Regatta. Schluss endlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und sehe das auch als Bestätigung für meinen Trainingsaufwand.
Von Johann Quandt, 27.05.2026

20.05.2026 - Trainingsbericht vom Kooperationstrainingslager in Kiel

Vom 14.05 2026 bis zum 17.05.2026 fand in Kiel ein Kooperationstrainingslager in den Bootsklassen ILCA und 29er statt. Organisiert und durchgeführt vom Deutschen Segler-Verband und den Landesseglerverbänden. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. In meiner Bootsklasse ILCA 6 waren wir 82 Segler. An allen Trainingstagen fand ab 10.30 Uhr ein individuelles Segeltraining in den jeweiligen Trainingsgruppen statt und ab 14.30 Uhr wurden dann gemeinsame Wettfahrten durchgeführt. Die seglerischen Rahmenbedingungen waren durchwachsen. Von leichten bis viel Wind war alles dabei. Insgesamt bin ich mit dem Koop-TL zufrieden. Denn ich habe im Training viel dazu gelernt, was ich dann bei den einzelnen Wettfahrten auch meistens gleich umsetzen konnte. In der Gesamtwertung der Wettfahrtreihe habe ich den 21. Platz belegt, dabei konnte ich zwei Top ten-Platzierungen in die Wertung einbringen.
Von Johann Quandt, 20.05.2026

07.03.2026 - Wintersegeln auf dem Gardasee

Erster Block Gardasee:

Das zweite Wintertraining fand vom 07. März bis 15. März in Torbole/Gardasee statt. Dort waren wir nur sieben Tage segeln, aber die waren sehr intensiv. Im ersten Block haben wir uns sehr viel auf Strecke und Fahrtechnik konzentriert, da es die Winde dort sehr gut zulassen. Am Vormittag mit Vento (Nordwind) und am Nachmittag die Ora (Südwind). Teilweise waren wir bis zu sieben Stunden auf dem Wasser. Die Vorwindtechnik war der Schwerpunkt im Trainingsplan. Insgesamt war das Trainingslager wieder sehr hilfreich für meine seglerische Entwicklung.

Zweiter Block Gardasee:

In den Osterferien war wieder Segeln auf dem Gardasee angesagt. Die Boote hatten wir ja in Torbele gelassen. Sie mussten von dort nur nach Malcesine gebracht werden. Dieser Block bestand aus 4 Trainingstagen und 4 Tage Wettkampf beim ILCA Easter Meeting. Im Training haben wir uns auf Starts konzentriert und weniger auf die Strecke. Der Wettkampf hingegen war für mich ein Erfolg, da sich das lange Training im Winter aus gezahlt hat. Am ersten Tage hatten wir konstanten Wind zwischen 15 und 20 Knt, für mich war das sehr gut. Und nach den drei Wettfahrten am ersten Tag lag ich in der Gesamtwertung auf dem 57. Platz von 175 Seglern. Die nächsten 2 Tage wurde es immer mehr Wind und es ging immer früher aufs Wasser, mit 8 Uhr Delta. Dort konnte ich aber meinen Platz gut halten, so dass ich nach den Qualifying-Tagen die Finalwettfahrten am letzten Regattatag im Gold Fleet starten durfte. Am letzten Tag hatte ich mit nur noch zwei Rennen die Hoffnung, dass es schnell vorbei war, da ich schon sehr fertig war. Aber statt dessen folgte nach 10 Startversuchen und zwei Stunden nach dem ersten Startsignal ein AP über H. Wir warteten an Land auf die Ora. Die kam dann auch eine Stunde später, zuerst kräftig und wurde dann aber immer weniger. Am Ende segelten wir bei 4-6 knt noch zwei Rennen und es wurde ein langer letzter Tag. Aber auch hier bin ich sehr zufrieden mit meinem Fortschritt im Segeln.
Johann Quandt

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21.02.2026 - Trainingslager in Hyerès/ Mittelmeer

In den Winterferien führte der Segler-Verband Mecklenburg-Vorpommern in Hyeres/Mittelmeer ein Trainingslager mit dem Landeskader ILCA 6 und ILCA 4 durch. Es war das erste Mal Segeln in diesem Jahr und darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Insgesamt 12 Tage segeln in den Winterferien mit allen Winden, 0-40 Knoten, keine Welle bis große Welle. Am meisten haben mir die Tage mit viel Wind gefallen. Da ich im Winter ordentlich an Gewicht zugenommen und meine Athletik verbessert habe, bin ich bei viel Wind gut klargekommen und hatte viel Segelspaß. Die Leichtwindtage waren sehr wichtig für mich, da ich auch hier meine Segeltechnik verbessern konnte. Manövertraining und Fahrtechnik, schnelles Segeln, standen im Mittelpunkt unseres Trainings. Am Ende hatte ich leider eine kleine Muskelüberlastung mit Problemen in der Schulter, so dass ich den letzten Tag nicht mehr segeln konnte. Am 21. Februar ging es wieder nach Hause. Die Boote wurden gleich nach Torbole/Gardasee gebracht, da dort das nächste Trainingslager geplant war.
Johann Quandt

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Zwei Popdiumsplätze für Sternberger Segler

OZ vom 22.07.2025

24.06.2025 - Mike Bartel/Torsten Völker gewinnen Sternberger Städtevergleichskampf in der Ixylonklasse und die Landesmeisterschaft

Am 14. und 15. Juni 2025 wurde der 2. Teil des diesjährigen Sternberger Städtevergleichskampfes im Segeln auf dem Sternberger See durchgeführt. Nachdem bereits am 24./25. Mai die Kinder- und Jugendklassen ihre Sieger und Platzierten ermittelt hatten, waren es dieses Mal die Ixylonsegler. Für sie war es auch gleichzeitig die Landesmeisterschaft 2025. 22 Ixylonmannschaften hatten sich für die Regatta angemeldet. Vorgesehen waren insgesamt 5 Wettfahrten. Auf Grund der Windvorhersage für Sonntag und der Tatsache das am Sonntag erst um 11.00 Uhr gestartet werden konnte, weil zuvor noch die Triathleten ihre Schwimmdisziplin absolvieren mussten, wurden am Samstag bei idealen Segelbedingungen – 4 bis 5 Windstärken und Sonne- gleich 4 Wettfahrten durchgeführt. Nach den vier spannenden Tageswettfahrten lagen die vier erst Platzieren ganz eng beieinander. Jeder hatte eine Wettfahrt gewonnen und war bei den anderen ebenfalls immer mit vorne dabei. Das Zwischenergebnis nach vier Wettfahrten sah wie folgt aus: Platz 1 Mike Bartel und Torsten Völker (Lindower Regattasegler), auf Platz 2 mit einem Punkt Rückstand Iven Topp und Jan-Ole Sponholz (Akademischer Seglerverein zu Rostock) und punktgleich mit Volker Schoen und Kirsten Dähne (Sternberger Seglerverein) auf Platz 3. Nur einen Punkt dahinter schon Thomas Heide und Frank Steinmeyer (Lindower Regattasegler). Diese Punktkonstellation versprach für Sonntag ein packendes Finale. Alle vier Mannschaften hatten noch die Chance auf dem Gesamtsieg. Aber dazu kam es nicht mehr, denn der Wind hatte am Sonntag seine Mitwirkung bei der Segelveranstaltung eingestellt, so dass das Zwischenergebnis vom Samstag auch gleichzeitig das Endergebnis wurde.

Die Entscheidung von Wettfahrtleiter Andre‘ Schmidt am Samstag gleich vier Wettfahrten zu starten, war Gold richtig. Die weiteren Sternberger Mannschaften Erik Schmidt und Olaf Krause sowie Harald und Matthias Schulz ersegelten die Plätze 13 bzw. 15.

Johann Quandt gewinnt Städtepokal im ILCA 6

Zu den jährlichen segelsportlichen Höhepunkten auf dem Sternberger See gehört der Sternberger Städtevergleichskampf. Ausgerichtet vom Sternberger Seglerverein, fand er vom 24.-25.05.2025 bereits zum 68. mal statt. An diesem Wochenende waren rund 50 junge Seglerinnen und Segler in den Bootsklassen Optimist B sowie im ILCA 4 und 6 am Start. Bei nahezu ideale Segelbedingungen konnten die vier geplanten Wettfahrten problemlos durchgeführt werden. Das sorgte für alle Beteiligten, ob Aktive, Betreuer oder Veranstalter für zufriedene Gesichter und gute Stimmung. Erfolgreichster Sternberger Starter mit dem Sieg im ILCA 6 war Johann Quandt. Dabei lieferte er sich mit Jelen Tadeus Kort vom Segelclub Schloßbucht Schwerin, dem Zweitplatzierten, viele packende Zweikämpfe. Insbesondere während der vierten Wettfahrt am Sonntag. Beide hatten sich nach dem Start etwas abgesetzt vom Feld und die Konstellation war so, wer diese Wettfahrt gewinnt, ist Gesamtsieger. Nach ständigen Wechseln in der Führung konnte Johann am Ende diese Wettfahrt doch sicher gewinnen und mit drei ersten Plätzen damit auch den Gesamtsieg. Platz drei in der ILCA 6- Gesamtwertung ging an den Vorjahrssieger Sören Liebich vom Schweriner Segler-Verein von 1894.

Bild: Siegerehrung ILCA 6

Bild: Siegerehrung ILCA 6

In der Bootsklasse ILCA 4 war an diesem Wochenende Matty Urban vom Schweriner Yachtclub nicht zu schlagen. Mit drei ersten Plätzen am Samstag und Platz zwei am Sonntag gewann er souverän vor dem Vorjahrssieger Timeon Rieckhoff und Arved Wilhelm Beutling, beide vom Schweriner Segler-Verein von 1894. Spannende Rennverläufe gab es auch in der Bootsklasse Optimist B, wo die Jüngsten am Start waren. Zu den absolut Jüngsten gehörte der Sternberger Erstklässler Pelle Handke, als Starter für den Schweriner Segler-Verein von 1894. Diese Bootsklasse wurde in diesem Jahr eindeutig von Mädchen dominiert. Den Gesamtsieg in dieser Bootsklasse ersegelte sich Nora Boehme vom Schweriner Segler-Verein von 1894 vor Mathilda Fuest vom Sportverein Mecklenburgisches Staatstheater.

Zeitung der KGS vom 03.04.2024

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SVZ vom 09.09.2020

SVZ vom 12.08.2020

Mitgliederversammlung Open Air

Sternberger Segler zogen Bilanz / Regattasegler nach verspätetem Saisonstart wieder erfolgreich unterwegs

„ Mit unserer Mitgliederversammlung sind wir nun vier Monate im Verzug“, so begann Vereinsvorsitzender Jochen Quandt seinen Bericht. Unter freiem Himmel trafen sich die Mitglieder des Vereins am vergangenen Freitag auf dem Vereinsgelände. Noch ganz planmäßig hatte das Jahr 2020 begonnen, mit der Teilnahme am Athletikwettkampf in Dorf Mecklenburg (Platz 1 für Friedrich Emig), mit Athletiktraining und Theorieausbildung für den Seglernachwuchs. Doch dann mussten alle Veranstaltungen ,von der gemeinsamen Bootsauslagerung bis hin zur ersten großen Regatta, dem Städtevergleichskampf, wegen Corona abgesagt werden. Individuelles Segeltrainig konnte dann nach den ersten Lockerungen der Einschränkungen für den Kinder- und Jugendbereich wieder angeboten werden. Viele weiße Segel auf dem Sternberger See gab es endlich mit der Finnregatta am ersten Augustwochenende. (SVZ berichtete.)

Einen kurze Bestandsaufnahme mit Rückblick auf die sportlichen Ereignisse und Erfolge des Vorjahres gab es zu Begin der Versammlung..

Zur Zeit zählt der Verein 106 Mitglieder. Viele von ihnen übernehmen ehrenamtlich wichtige Aufgaben, ob als Trainer für den Seglernachwuchs wie Jochen und Jens Quandt, Thomas Ohde und Gerhard Dei, bei der Objektpflege oder bei der Vorbereitung und Durchführung von Regatten. Ihnen und auch den Sternberger Sponsoren, die die Projekte des Kinder- und Jugendsegelns sowie die Druchführung der überregionalen Regatten unterstützten, sprach der Vereinsvorsitzende seinen Dank aus.

Die Regattasegler vor allem sind es, die dem Sternberger SV überregionale Anerkennung verschaffen. Auch im vergangenen Jahr waren sie deutschlandweit, ja sogar international auf Kurs. Mit je 8 – 10 Starts bei Ranglistenregatten gehörten Detlef Blaschkowski, Edwin Gast und Erik Schmidt zu den akivsten Finnseglern in der Segelsaison 2019. Erstere waren bei der Deutsch-Polnischen Meisterschaft auf internationaler Ebene dabei, so auch Edwin Gast, der bei den Finn World Masters vor Kopenhagen an den Start ging.Erik Schmidt und Klaas Krüger, Letzterer gerade erst von Laser auf Finn umgestiegen, vertraten den Verein bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Flensburg.

Wenn auch die Ixylonmannschaften des Vereins in 2019 weniger unterwegs waren, konnten sich doch ihre Ergebnisse sehen lassen. Beim Saisonfinale auf dem Cospudener See bei Leipzig holten Volker Schoen/Andreas Schickel beim Saisonfinale den Sieg. Harald und Matthias Schulz ersegelten auf dem Partwitzer See Platz 6.

10 Ranglistenregatten haben auch die Optisegler Friedrich Emig und Johann Quandt auf ihrem Seglerkonto.Höhepunkt war der Start bei den Landesjugendmeisterschaften auf dem Saaler Bodden, an denen auch Laserseglerin Vreda Quandt teilnahm. Auch internationale Erfahrungen konnten die drei bereits sammeln, so bei der Teilnahme an der Dänischen Meisterschaft in Horsens (Optis) und im Trainigslager in Portoroz/Slowenien.

So langsam kommt wieder Wind in die Segel.Vereinsinterne Regatten werden stattfinden. Klaas Krüger ist vom 12.-16. August bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Finns in Steinhude auf Kurs, eine fünfköpfige Finnflotte des Verein Ende startet Ende des Monats bei den Sächsischen Meisterschaften in Plauen/Talsperre Pöhl.

Die erfogreichste Ixyloncrew des Vereins, die mehrfachen Deutschen Meister Volker Schoen/Andreas Schickel haben ihren ersten Saisonerfolg bereits im Sack.Viel Applaus von den Vereinkameraden gab es für ihren Sieg beim Lindow -Cup auf dem Gudelacksee (Brandenburg). Eng war es an der Spitze und wegen der vielen Winddreher das Segeln auf dem Kurs ein Glücksspiel,wie Volker Schoen berichtete. Die erste Wettfahrt hatten die Sternberger sicher gewonnen, die zweite vergeigt. Dicht auf den Fersen waren ihnen die Plauer Dirk Tast/André Zachäus. Ganz knapp vor ihnen brachten sie im dritten Rennnen ihre Ixylon als Erste über die Ziellinie und wurden Tagesbeste. Am Sonntag blieb – wie bei der Finnregatta auf dem Sternberger See – der Wind aus. „Es hätte noch mal gefährlich werden können für uns“, so die Einschätzung von Volker Schoen. Doch kein Wind, keine Regatta. Damit war der Sieg der Sternberger Crew perfekt.

Ursula Prütz

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