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Sternberger Städtevergleichskampf

Geburt des Sternberger Städtevergleichskampfes

1956 nahmen die Sternberger Piratenmannschaften Peter Hoeck/Diethard Höhne und Karl Banse/Rainer Alewell an der Mecklenburger Segelwoche teil. Der Bootstransport zu den Auswärtsregatten war damals noch eine schwierige Angelegenheit. Mit Pferdewagen wurden die Boote zum Bahnhof gebracht und dort in die Waggons umgeladen. So war es nicht verwunderlich, dass der Wunsch bestand, auch auf dem Sternberger See Regatten auszutragen. Die Kontakte bei der Mecklenburger Segelwoche wurden genutzt und Einladungen für die Güstrower, Brüeler und Schweriner Piratensegler nach Sternberg ausgesprochen. Noch im gleichen Jahr gab es den ersten Leistungs-

vergleich mit ihnen auf dem Sternberger See. Das war die Geburtsstunde des Sternberger Städtevergleischskampfes. Die Bereitschaft unter den jungen Sternberger Seglern, von den erfolgreichsten Seglern zu lernen, war groß. Gezielt wurden die Besten eingeladen. Erfreulich war, dass auch Cäsar Paschen 1956 die Einladung angenommen hatte. Er gehörte in den 50er Jahren zu den erfolgreichsten Seglern der Nachkriegszeit. Es wurde beschlossen, diese Regatta zur Tradition werden zu lassen.

Von 1956 bis 1969 waren ausschließlich Piraten am Start. Gesegelt wurden Umsteigerregatten ( Jede Mannschaft segelte jedes Boot. ), später dann Flottenrennen.

Ab 1970 kamen schrittweise die Kinder- und Jugendklassen Optimist, Cadet, 420er und OK dazu. Für die Kinder- und Jugendklassen wurde der Sternberger Städtevergleichskampf zu Sichtungsregatta für die KJS und den SCT Schwerin. Das führte zu sehr großen Teilnehmerfeldern, so dass ab 1974 der Städtevergleichskampf zweigeteilt wurde. 1973 kam die Ixylonklasse dazu und von 1971 bis 1976 war auch die Finnklasse am Start. 1979 waren letztmalig die Piraten mit am Start. Durch die Teilnahme polnischer Optimisten- und Cadetsegler erhielt der Sternberger Städtevergleichskampf von 1985 bis 1988 internationale Aufwertung.